Daimler Buses baut Mercedes-Benz Citaro für den Transport von COVID-19-Patienten um



Für alle Busfans habe ich hier eine Pressemitteilung von Daimler-Benz für euch zusammengefasst

Der Großraum-Intensivtransportwagen (G-ITW) ist ein gemeinsames Projekt von Daimler Buses und dem Deutschen Roten Kreuz Rettungsdienst Heidenheim-Ulm

In nur 3 Wochen hat Daimler Buses am Standort Neu-Ulm den Überlandbus Citaro zum Spezialfahrzeug für den Transport/Verlegung von Covid-19 Patienten umgebaut.

Der Bus wird von der DRK-Rettungsdienst gGmbH Heidenheim-Ulm betrieben, die damit den größten Intensivtransportwagen in Deutschland in Betrieb nahm.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine Leihgabe, das dem Deutschen Roten Kreuz vorerst
für die Dauer von sechs Monaten zur Verfügung gestellt wird.

Das gemeinsame Projekt wird vom Universitätsklinikum Ulm unterstützt, das für das ärztliche Fachpersonal sorgt.

Mit an Bord ist auch die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, die Fahrer und Wartungspersonal zur
Verfügung stellt.

Der Großraum-Intensivtransportwagen, ein Mercedes-Benz Citaro, wird von der DRK-Rettungsdienst Heidenheim-Ulm gGmbH eingesetzt, die damit den größten Intensivtransportwagen in Deutschland in Betrieb nimmt.
© Daimler Truck AG

Von der Idee zur Umsetzung

Um die vielerorts notwendigen Transporte zu steigern, hatte David Richter, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes Heidenheim-Ulm die Idee, einen Bus dementsprechend umzubauen. Daimler Buses konnte eine schnelle und unkomplizierte Unterstützung zusichern.

Bereits nach wenigen Tagen stand ein Vorführwagen aus dem Bestand von Daimler Buses Zum Umbau bereit. Ein Team aus 12 Mitarbeitern der Neu-Ulmer Busproduktion hat den Bus in nur 15 Arbeitstagen zu einem G-ITW umgerüstet. Der Umbau und die Bereitstellung der Medizinische Ausrüstung wurde von Daimler Buses in enger Zusammenarbeit mit des DRK-Rettungsdienstes Heidenheim-Ulm verwirklicht.

„Der Großraum-Intensivtransportwagen versetzt den DRK Rettungsdienst Heidenheim-Ulm gemeinsam mit den Ärzten des Universitätsklinikums Ulm in die Lage, sehr effizient Kliniken zu entlasten, bei welchen die Intensivbetten knapp werden. Und dies nicht nur im Bereich Ulm/Neu-Ulm sondern regions- und länderübergreifend“, so David Richter, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdiensts Heidenheim-Ulm.

Hygienisch geschütztes Cockpit

Da der Transport von COVID-19-Patienten ein Schwerpunkt sein wird, spielten beim Umbau
hygienische Anforderungen eine große Rolle. So kann im Patientenraum nach den
Krankentransporten ein Desinfektions-Vernebelungsgerät eingesetzt werden. Der Bereich für
die Fahrer wurde durch eine Wand vom Patientenraum abgetrennt. Zudem wurde die
Lüftungsanlage umgebaut. So hat der Fahrer keinerlei Kontakt zu den Patienten und ist keiner
Infektionsgefahr ausgesetzt. Die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm unterstützen das Projekt mit
Fahrpersonal und sorgen für die Unterbringung und technische Wartung des Busses.

Der Oberbürgermeister der Stadt Ulm Gunter Czisch lobt die Aktion: „Wir können stolz sein,
vertreten durch die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, an diesem bislang einzigartigen Pilotprojekt
beteiligt zu sein. Das Transportfahrzeug vom Daimler Buses Standort Neu-Ulm zeigt deutlich,
zu welchen Innovationen die Region Ulm/Neu-Ulm in der Lage ist.“


Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH Klaus Eder ergänzt: „Schon seit
geraumer Zeit unterstützt die SWU in der Region unter dem Motto #WirFürEuch zahlreiche
Aktionen und Hilfsprojekte. Das Fahrpersonal für den Transport von Intensivpatienten zu
organisieren und für die Wartung und Instandhaltung des Fahrzeugs zu sorgen, ist für uns eine
gute Gelegenheit zu helfen. Schließlich befördern wir sicher und verlässlich über 40 Millionen
Fahrgäste pro Jahr.“

Quelle: Pressemitteilung Daimler Buses „Daimler Buses baut Mercedes-Benz Citaro für den Transport von COVID-19-Patienten um“

Daimler Buses baut Mercedes-Benz Citaro für den Transport von COVID-19-Patienten um – Daimler Global Media Site

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